FanderWillkommen auf meiner Homepage!

Ein Telefon hatte ich, einen Anrufbeantworter auch, ganz modern ins Telefon integriert. Sogar ein Faxgerät gehörte zu meiner Ausstattung. Aber einen PC hatte ich nicht. Glaubte auch, ihn nicht zu brauchen. Briefe kann man mit der Hand oder mit der alten Erikamaschine schreiben. Und manche Leute freuen sich ja auch über schöne Briefmarken. Aber mein netter Kollege Franz Lürbke aus alten Nordsternzeiten war längst schon mit seinen Geschichten im Internet. Und ich schrieb weiter Briefe mit der Hand oder mit der alten Erika-Schreibmaschine.

Meine Partnerin, die schon lange mit einem PC arbeitete und ihre Geschichten schrieb, hielt mich für leicht rückständig. Irgendwann bemerkte Franz Lürbke bei einem Telefongespräch, ich sei in meinem Alter wohl nicht mehr in der Lage, den Umgang mit einem PC zu erlernen. Hoppla, das saß. Am nächsten Tag sprach ich mit einem Freund, der sich mit Computern auskannte, ob er mir wohl die ersten Schritte beibringen würde. “Kein Problem meinte er. Gehe zum Telecom-Shop, kaufe ein Notebook mit ausreichend grossem Bildschirm und dann fangen wir an.” Zwei Tage später ging es los.

Die technischen Einrichtungen wurden von der Telecom installiert, und der Freund begann, mir die Grundbegriffe, die für die Kommunikation nötig sind, zu vermitteln. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Gleichzeitig lernte ich den Mann einer Bekannten kennen, der mit PC’s umzugehen verstand und in meiner Nähe wohnte. Er erweiterte meine Kenntnisse und begleitete mich verständnisvoll, wenn ich einmal etwas nicht verstand und Hilfe benötigte.

Er selbst arbeitet mit einem iMac um den ich ihn ein wenig beneidete. “Das wäre der Richtige für dich” sagte er eines Tages. ”Du hast es dann leichter”. Seinem guten Rat folgend erwarb ich nun mit seiner Hilfe einen iMac von Apple. Er führte mich geduldig in die mir zunächst fremde Technik ein. Ohne seine Einführung und Begleitung würden diese Zeilen wohl nie geschrieben.

Als ich ihm erzählte, dass ich beabsichtige, mir eine Homepage einrichten zu lassen, um künftig meine kleinen Geschichten auf meinen eigenen Seiten und nicht mehr über die von Franz Lürbke zu veröffentlichen, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. “Warum tust Du Dir das an” rief er. Und - offen gestanden - so ganz unrecht hat er ja nicht. Denn mein erster Einblick in diese mir fremde Materie zeigte ein Horroscenario von Begriffen, die für mich zunächst “ Böhmische Dörfer “ waren.

Aber nun habe ich mich entschlossen, zumindest zu versuchen, ob mir dieser “Streich gegen mich selbst“ gelingt. Vielleicht habe ich ja Glück. Wenn ja, dann sehen Sie es an den kurzen und manchmal etwas längeren Geschichten auf den folgenden Seiten.

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